Anschluss der Wechselstromverkabelung
Warnung
Stellen Sie stets sicher, dass der Multi RS ausgeschaltet und der Wechselstromeingang isoliert ist, bevor Sie die Abdeckung des Verkabelungsfachs entfernen.
Warnung
Dieses Produkt gehört zur Sicherheitsklasse 1 (und wird aus Sicherheitsgründen mit einer Erdungsklemme geliefert). Die Klemmen für den Wechselstromeingang und/oder den Ausgang sowie der Erdungspunkt des Gehäuses im Inneren des Multi RS müssen aus Sicherheitsgründen an einen durchgehenden Erdungspunkt verbunden werden.
Bei festem Einbau kann die unterbrechungsfreie Erdung durch den Erdleiter am Wechselstromeingang gewährleistet werden. Andernfalls muss das Gehäuse geerdet werden.
Dieses Produkt ist mit einem Erdungsrelais ausgestattet, das den Neutralausgang automatisch mit dem Gehäuse verbindet, wenn keine externe Wechselstromversorgung vorhanden ist. Wenn eine externe Wechselstromversorgung vorhanden ist, öffnet das Erdungsrelais H, bevor das Eingangs-Sicherheitsrelais schließt. Dadurch wird die korrekte Funktion eines an den Ausgang angeschlossenen Stromkreisunterbrechers sichergestellt.
Bei einer mobilen Installation (z. B. mit Landstromstecker) wird durch Unterbrechen der Landstromverbindung gleichzeitig die Erdungsverbindung getrennt. In diesem Fall muss das Gehäuse mit dem Gehäuse des Fahrzeugs verbunden werden.
Anmerkung
Gemäß IEC62109-1 und IEC62109-2 stellt eine interne Fehlerstromüberwachungseinheit sicher, dass kein Gleichstrom auf der Wechselstromseite auftritt. Es werden sowohl Gleichstrom- als auch Wechselstrom-Fehlerstromkomponenten überwacht. Bei Feststellung eines Fehlers wird der Wechselrichter automatisch abgeschaltet und das Wechselstromsystem vom Netz getrennt.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Wechselstrominstallation den örtlichen Vorschriften für den Fehlerstromschutz entspricht. Weitere Informationen finden Sie im Dokument mit den Informationen zu FI-Schutzschaltern bei Multi RS.
Anmerkung
Es besteht eine vollständige galvanische Trennung zwischen dem Wechselstrom und dem Gleichstrom der Batterie.
Die Anschlussklemmen für den Wechselstromanschluss befinden sich auf der rechten Seite des Verkabelungsfachs.

Die Wechselstromanschlussklemmen sind als Schraubklemmen ausgeführt.
Warnung
Die Isolierung des Leiters sollte entfernt werden, sodass 10 mm des blanken Leiters freiliegen.
Das maximale Anzugsmoment beträgt 1,2 Nm.
Warnung
Achten Sie beim Anschluss der Wechselstromkabel darauf, die Polarität von Nullleiter und Phasenleiter NICHT zu vertauschen.
AC-out-1 Das Wechselstromausgangskabel kann direkt an die Anschlussklemme „AC-out“ verbunden werden. Von links nach rechts: „N“ (Neutralleiter) – „PE“ (Erdung) – „L“ (Phase). Dank seiner PowerAssist-Funktion kann der Multi RS in Zeiten von Spitzenlasten bis zu 6 kVA (das entspricht 6000 / 230 = 26 A) zur Ausgangsleistung hinzufügen. Der Multi RS kann den Lasten einen Durchfluss von bis zu 50 A liefern. Die Relais am Wechselstromeingang sind auf 50 A begrenzt, und der Wechselrichter kann unter optimalen Bedingungen bis zu 25 A fortlaufend liefern (bei steigender Temperatur verringert sich dieser Wert).
Warnung
Die Wechselstromausgänge müssen durch eine Sicherung oder einen Stromkreisunterbrecher mit einer Nennstromstärke von maximal 50 A gegen Überlastung geschützt werden und der Kabelquerschnitt muss entsprechend dimensioniert sein.
AC-out-2 Es steht ein zweiter Ausgang zur Verfügung, der seine Last im reinen Batteriebetrieb trennt. An diese Klemmen werden Geräte angeschlossen, die nur bei vorhandener Wechselspannung an AC-in-1 betrieben werden dürfen, z. B. ein Elektroboiler oder eine Klimaanlage. Die Last an AC-out-2 wird sofort abgeschaltet, wenn der Wechselrichter/Ladegerät auf Batteriebetrieb umschaltet. Nach Wiederverfügbarkeit der Wechselspannung an AC-in-1 wird die Last an AC-out-2 ebenfalls sofort wieder zugeschaltet.
AC-in Das Wechselstromeingangskabel kann an die Anschlussklemme „AC-in“ angeschlossen werden. Von links nach rechts: „N“ (Neutralleiter) – „PE“ (Erdleiter) – „L“ (Phasenleiter). Der Wechselstromeingang muss durch eine Sicherung oder einen magnetischen Stromkreisunterbrecher mit einer Nennleistung von maximal 50 A gegen Überlastung geschützt sein und der Kabelquerschnitt muss entsprechend dimensioniert sein. Wenn die Nennleistung der Wechselstromversorgung geringer ist, muss die Sicherung oder der magnetische Stromkreisunterbrecher entsprechend kleiner dimensioniert sein.